Obwohl
durch Vorsorge-Maßnahmen, z.B. Darmspiegelungen (Koloskopien),
die Früherkennung von Dickdarm- und Mastdarmkrebs verbessert
und durch rechtzeitige Entfernung der Polypen die Entartung verhindert
werden konnte, ist Dickdarmkrebs (kolorektales Karzinom) mit zurzeit
60 000 Neuerkrankungen jährlich nach wie vor eine der häufigsten
Tumorerkrankungen. Für eine maßgeschneiderte Behandlung
ist die Zusammenarbeit vieler Spezialisten erforderlich.
Ein Darmzentrum gewährleistet, dass der Patient alle „Disziplinen“,
die fachübergreifend zur erfolgreichen
Behandlung seiner Erkrankung beitragen, sozusagen von der Diagnose
weg, unter einem Dach findet. Das heißt,
alle Aspekte der Erkrankung, von der Früherkennung und Diagnostik
über die Therapie bis hin zur Nachsorge, werden durch das
Darmzentrum koordiniert. Der Patient profitiert dabei nicht nur
von der engen Zusammenarbeit
der verschiedenen Disziplinen - leitlinienorientiertes Handeln
garantiert darüber hinaus eine Behandlungsqualität,
die sich an höchsten Maßstäben orientiert.